Archiv für den Monat: November 2013

Weihnachten kommt!

Ja, ich weiß, es ist und war ein wenig früh, aber seit dem 15. November kommt hier langsam aber sicher Weihnachtsstimmung auf, denn an dem Tag haben die Mädchen aus meiner Klasse „Julehygge“ (Jul: Weihnachten, hygge: dazu habe ich immer noch keine richtige Übersetzung, aber jetzt passt vielleicht sowas wie „gemütliches Zusammensein“) gemacht und da Weihnachtsschmuck für die Klasse gebastelt. Außerdem haben wir Glühwein getrunken und Æbleskiver (Rezept kommt ans Ende auch wenn wir einfach nur fertige aufgebacken haben. Das entwickelt sich hier langsam zum Kochblog.) gegessen. Ich finde, dass Æbleskiver seeehr gut schmecken.

Weiterlesen

Dänemark – Geburtstage, Herbstferien und Erfolgserlebnisse

Vom 12. Oktober bis zum 20. Oktober hatten wir Herbstferien (leider nur eine Woche). Meine Herbstferien begannen damit, dass ich mich am Samstag mit einer Austauschülerin aus Deutschland und einem Austauschüler aus Frankreich, der auch mein Nachbar ist, in Odense traf. Wir haben uns einen schönen Tag gemacht, waren essen (falls jemand mal nach Odense kommt: Das „Café Biografen“ ist zu empfehlen.) und ein bisschen shoppen. Allerdings ist letzteres nicht unbedingt in Dänemark zu empfehlen, weil es – wie alles hier – leider sehr teuer ist.

Weiterlesen

Türkei – Massenkuscheln

In der Türkei hat niemand Platzangst, jedenfalls wird davon ausgegangen. Denn wer welche hat, kann leider nicht am öffentlichen Leben teilnehmen. Ich hatte die Gelegenheit für wenig Geld an einem Schulausflug in „the Human body Exhibition“  teilzunehmen und habe diese auch gleich ergriffen.

Weiterlesen

Ecuador – Ein typischer Kindergeburtstag

Kindergeburtstage in Ecuador unterscheiden sich sehr von denen, die ich in Deutschland erlebt habe. Wärend die Geburtstagskinder ihren Ehrentag dort klein und meistens nur mit ihren Freunden und kleiner Familie feiern, wird der Geburtstag hier sehr groß geschrieben und zu einem richtigen Event gemacht.

Weiterlesen

Türkei – Trauerfeier oder Protest?

10. November. Der Held, Freund, Helfer und Retter ist tot, gegangen, eingegangen wie es jeder normale Mensch einmal tut. Das war 1938, aber die Türkei stirbt diesen Tod jedes Jahr von Neuem um 9.05 am Morgen. Eine Schweigeminute genau in der Minute, in der der Vater Türken seinen letzten Atemzug tat, danach die Nationalhymne, anschließend Reden, Gedichte über ihn und ein paar seiner Lieblingslieder.

Weiterlesen

Am Toten Meer

Am 19.10.2013 bin ich mit David und Naomi zum Toten Meer zum „Kibbuz Ein Gedi“ gefahren. Früh morgens sind wir gemeinsam mit einem Taxi zum Damaskus Gate gefahren. Dort fahren die Arabischen Busse los. Wir wollten mit so einem nach Ein Gedi fahren, da am Samstag (es ist Sabbat) keine Busse der Egged fahren, der größten Busgesellschaft in Israel.

Weiterlesen

Türkei – Bloßes Gemetzel?

 

headBayram – das ist der muslimische Höhepunkt des Jahres. Tatsächlich wird die Abschaffung der Menschenopfer gefeiert.

Die Story gibt es in der Bibel übrigens auch (1. Mose, Kapitel 22, Verse 1-20). Es geht darum, dass Gott Abraham befiehlt, seinen einzigen Sohn Isaak als Brandopfer dar zu bringen. Abraham ist auch guten Mutes das zu tun und drauf und dran seinem Sohn die Kehle durchzuschneiden, als ihm „der Engel des Herren in den Arm fällt“ und ihm mitteilt, dass er Isaak doch nicht töten müsse. Aber er könnte den Ziegenbock (der ist plötzlich aufgetaucht) opfern. Das wird als Versprechen gedeutet, dass nie mehr ein Menschenopfer dar gebracht werden muss.

Um das zu unterstreichen, wird in Islamischen Ländern dann geschlachtet. Man muss sich das wie folgt vorstellen: Es hat ungefähr den Stellenwert von Weihnachten für Christen, das Fest an sich dauert minimal vier Tage, mit Wochenenden ist es aber manchmal auch eine ganze Woche. Diese Tage werden mit Familienbesuchen (war ja klar) und kochen verbracht, es gibt ziemlich viele Süßigkeiten und außerdem wird Geld verschenkt. Der Höhepunkt ist allerdings ein anderer. Und der ist ganz schön blutig. Weiterlesen

Peruanisches Essen und Sportolympiade

Um mich an das peruanische Essen zu gewöhnen, hat es einige Zeit gedauert. Ersteinmal ist das Essen hier komplett anders. Die Grundbasis fast jedes Essens ist Reis mit Hühnchen und dann gibt es meistens irgendwelche Soßen oder Salate dazu. Von vielen Zutaten habe ich noch nie was gehört und sind mir einfach fremd. Am Anfang plagten mich öfter Magenschmerzen oder ich fühlte mich schlecht nach dem Essen, aber das hat sich zum Glück nach einem Monat gelegt.

Typisches Essen in Peru

Typisches Essen in Peru

Weiterlesen