Klassenfahrt nach Arequipa

arequipa

Die Abschlussfahrt des Jahrgangs führte mich für fünf Tage nach Arequipa, eine große Stadt im Süden Perus. Leider packte so manchem von uns die Höhenkrankheit.


Am Freitagabend haben wir uns alle am Flughafen von Piura getroffen – und es war ein großes Chaos mit all den Familien, Schülern und Koffern.  Aber irgendwie saßen wir dann doch alle um Mitternacht im Flugzeug nach Lima, der Hauptstadt Perus. Dort angekommen, mussten wir fünf Stunden auf unseren nächsten Flug warten. Für uns nicht weiter schlimm. Die Zeit haben wir uns mit schlafen, essen und reden vertrieben.

In Arequipa angekommen frühstückten wir erst einmal in unserem Hotel und ruhten uns ein wenig aus. Nach dem Mittagessen sind wir dann los zu einer Sightseeingtour. Zu Fuß erkundeten wir den „Plaza de Armas“, das „Monasterio de Santa Catalina“ (riesiges Kloster mitten in der Stadt) und eine Alpakawollen-Fabrik.

Eine Bus-Sightseeingtour durch Arequipa folgte am kommenden Tag. Danach sind wird zu einer Art Grotte gefahren, die mitten in der Pampa unter einem Hügel liegt. Um dorthin kommen, mussten wir klettern, über Bäche springen und durch Sümpfe waten. Aber es hat sich gelohnt. Es war einfach  nicht das typische Touristenprogramm. Am Abend ging es dann noch einmal los mit dem Bus. Schnell entwickelte sich aus der City-Tour bei Nacht  eine Busparty, bei der wir alle im Bus getanzt und Spaß gehabt haben.

Tags drauf sind wir direkt nach dem Frühstück mit zwei kleinen Bussen in die Berge zum „Cañon del Colca“ aufgebrochen. Das ist einer der größten Canyons der Welt. Bei 4000 Metern Höhe angekommen, packte alle die Höhenkrankheit. Kokablätter kauend im Mund ging es den meisten dann besser. Nach fünf Stunden Fahrt kamen wir dann auch endlich in Chivay an. Dort wollten wir für eine Nacht bleiben. Von den Strapazen der Reise erholten wir uns in den Thermalbädern. Am Abend ging es in eine Disko, denn Peruaner feiern sehr gerne.

Um riesige Kondore sehen zu können, mussten wir am nächsten Morgen um 5 Uhr aufstehen.  Die zweistündige Fahrt zum Aussichtspunkt „Cruz del Condor“ war recht abenteuerlich: Der Bus fuhr Vollgas auf einer unbefestigten Straße den Berg hoch. Heil beim Aussichtspunkt angekommen, haben wir dort zwei Stunden verbracht und dabei nur einmal einen Kondor gesehen.
Da am Abreisetag unser Flieger erst um 15 Uhr ging, besuchten wir vormittags noch die Schokoladenfabrik von Arequipa und gingen shoppen. Nachdem wir dieses Mal unseren Flieger in Lima fast verpasst haben, sind wir schließlich heil und alle gesund in Piura angekommen.
Im Endeffekt war die Klassenfahrt echt richtig klasse, vor allem, weil ich die Leute besser kennengelernt habe. So sind jetzt aus normalen Klassenkameraden gute Freunde geworden. Auch sonst war es sehr interessant und ich bin froh, dass ich mitkommen durfte.

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