Plötzlich waren wir mitten im Menschengewühl der Stadt, Sonne und 28 Grad. Beatriz, die Vermieterin unseres Apartments empfing uns freundlich und temperamentvoll. Sie spricht nur Spanisch, wir kaum, daran hat unser Intensivkurs zu Hause nichts geändert! Das Apartment im 19. Stock ist nicht groß und minimalistisch ausgestattet. Zum Beispiel gibt es drei Messer und drei Gabeln.

Der Blick aus dem Fenster ist grandios, er fällt auf den Stadtberg San Christobal, auf dem eine Marienstatue steht. Tags im Sonnenlicht, nachts künstlich beleuchtet, segnet sie die Stadt, möchte man glauben.

In kleinen Läden um’s Eck bei uns kaufen wir Wein und Brot und Käse. Diese Geschäfte erzählen von einer alten Struktur in der Stadt, die vom Aussterben bedroht ist. Bald werden die Grundstücke auch mit Hochhäusern bebaut sein. In der Panaderia tragen die Verkäuferinnen Weihnachtsmannmützen zu ärmellosem Shirt und kurzen Hosen. Ach ja, 1. Advent ist ja heute.

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