Und plötzlich macht alles einen Sinn!

Steinwüste: Die Winterestürme haben am Strand von Dänisch Nienhof den Sand weggespült.

Foto Kitzelmann/KN

Das ist auf dänische Musik bezogen, um ganz genau zu sein auf „Mod Solnedgangen“ von Nik & Jay. http://www.youtube.com/watch?v=TvCWWATPWbs
Dieses Lied habe ich vor knapp drei Jahren im Dänemarkurlaub gehört, fand es ganz nett und habe es mir, obwohl ich kein Wort verstanden hab, heruntergeladen. Damals war es für mich ein einziges Gelalle, von dem ich dachte, dass ich es ohne Google-Übersetzer nie verstehen werde. Das Lied geriet in Vergessenheit und wurde aus dieser – dank meiner Shuffle-Funktion am iPod – heute wieder herausgeholt, und siehe da; Alles macht auf einmal Sinn.

Wenn mir jemand vor drei Jahren erzählt hätte, dass ich einmal ein Jahr in Dänemark leben und dieses Lied ohne Probleme verstehen würde, hätte ich ihn freundlich ausgelächelt. Ich finde, an solchen Beispielen sieht man immer am besten, wie viel man doch gelernt hat.
Ein weiteres gutes Beispiel sind meine Sozialwissenschaftstexte, an denen man sichtbar verfolgen kann, wie sich meine Sprache verbessert hat, weil ich in jedem Text beim Lesen die Wörter markiert habe, die ich nicht verstand, und dann am Ende die Übersetzung an den Rand geschrieben habe. Bei den ersten Texten hatte ich kaum genug Platz, um alle Übersetzungen unterzubekommen, dann wurden es weniger und weniger, und mittlerweile habe ich im gesamten Text vielleicht mal ein Wort.