Dia a dia – Alltagsgeschichten

Diesmal möchte ich auch mal über ganz normale Ereignisse aus meinem Alltag berichten. Über die Uni, die Leute und darüber wie ich mich bisher so eingelebt habe.

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Dann fang ich doch gleich mal mit der Uni an.Die ist hier ja  schon irgendwie anders, wie ich ja schon mal erwähnt habe, hat sie einen sehr chaotischen Charakter. Aber vor allem die Fakultät für Geisteswissenschaften und Kunst ist ein wenig „anders“.

Hier heißt sie CAC: Centro de Artes e Comunicação, wo man die  unterschiedlichsten Persönlichkeiten sieht. Erst letztens habe ich zwei Mädchen gesehen die singend und hüpfend hinaus in den Regen gelaufen sind. Als sie kurze Zeit später zurück kamen, waren sie oben herum nur noch in BH bekleidet und sprangen und sangen weiterhin. Jedenfalls haben sich sehr viele nach ihnen umgedreht und ich wette die meisten haben genau das Gleiche gedacht wie ich: WAS zum…..? Aber direkt danach musste ich anfangen zu grinsen und zu lachen. Und als ich in die anderen Gesichter geschaut habe, konnte ich genau das gleiche Lächeln sehen. Solche Verrücktheiten können den manchmal sehr stressigen und eintönigen Alltag ein bisschen lustiger machen. Vor allem jetzt, wo die Regenzeit angefangen hat.

Und genau da haben wir den Salat. Regenzeit. Nicht gerade förderlich für eigentlich alles. Wenn es hier regnet, entsteht ein riesengroßes Durcheinander. Der Verkehr ist dann nicht mehr zu gebrauchen. Da passiert es dann schon mal dass ich drei Stunden im Bus Richtung Uni sitze. Aber das ist nicht nur das Einzige was hier manchmal nicht so recht zu funktionieren scheint. Ob in der Uni, im Nahverkehr oder in den Ämtern, streiken scheint hier ein beliebtes Hobby zu sein. Es wird gefühlt jede Woche gestreikt, was man zum Teil auch verstehen kann, was hier jedoch nichts zu bewirken scheint. Die Straßen haben weiterhin unendlich viele Schlaglöcher und die Gehälter werden auch nicht besser.

Aber was soll man machen man gewöhnt sich einfach daran früher aus dem Haus zu gehen oder häufiger zu spät zu kommen. Ansonsten habe ich das Gefühl mich schon einigermaßen gut eingelebt zu haben. Leider habe ich nur noch nicht so einen eigenen Freundeskreis. Es ist zwar nicht schwer Leute kennen zu lernen und sich mit ihnen zu verabreden, jedoch scheint es unmöglich sich mit ihnen zu treffen. Meistens sagen sie dann zu aber melden sich nicht mehr oder sagen kurz vorher ab. Und so viele andere Austauschstudenten habe ich auch noch nicht kennen gelernt. Da heißt es dann einfach abwarten. Zum Glück habe ich noch meine Cousins mit denen es auch immer lustig ist.

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