Now you´re in New Yoooork!

Sooo….endlich komme ich mal wieder zum Schreiben. Die letzten Tage waren sehr voll und „full of Trouble“. Aber es war gleichzeitig eine wundervolle Zeit und ich bin sehr glücklich, dass ich sie erleben durfte!

Klaus auf dem Flughafen Nework.

Klaus auf dem Flughafen Nework.

Dies ist Klaus. Ich habe ihn von einer meiner besten Freundinnen bekommen und er wird mit mir durch Amerika reisen, deshalb werdet ihr ihn immer wieder auf Fotos finden.

Dies ist Klaus. Ich habe ihn von einer meiner besten Freundinnen bekommen und er wird mit mir durch Amerika reisen, deshalb werdet ihr ihn immer wieder auf Fotos finden.

Und zwar hat mein Auslandsjahr jetzt endlich begonnen! *freudefreudefreude* Am Dienstag, den 29. Juli, ging es los. Ich bin um 5 Uhr aufgestanden, um 6 Uhr ging es los nach Hamburg, um 7 Uhr waren wir am Flughafen, um 8 Uhr trafen wir uns mit meiner Organisation und um 9 Uhr ging der erste Flieger.

Der Abschied war komisch. Bis zu dem Moment, an dem unser Leiter sagte, dass wir losmüssen, fühlte es sich nicht wie ein Abschied an. Und dann ging es auf einmal ganz schnell. Mein Kopf war voller Gedanken wie: „Hoffentlich muss ich nichts hier lassen wegen der Sicherheitskontrolle.“ „Kriegen wir den Flieger noch?“ „Hoffentlich habe ich alles dabei.“ … Und dadurch konnte ich mich gar nicht in dieses Abschiedsfeeling reinsteigern und habe letztendlich auch nicht geweint.

Ich war so voller Vorfreude und Spannung. Ich denke, ich kann auch immer noch nicht wahrnehmen, dass ich wirklich 10 Monate weg sein werde, Ich habe direkt Anschluss in der Gruppe gefunden, was sehr gut für mich war, denn das nahm mir die Aufregung. Der erste Flug von Hamburg nach Frankfurt war sehr kurz. Wir kamen dort schon um ca. 10:15 Uhr an und gingen durch die Sicherheitskontrolle und warteten…und warteten…und warteten..

Um 13:20 ging dann endlich unser Flug Richtung New York. Wobei…wie man es nimmt…wir hatten nämlich einen Mann, der ärztliche Betreuung brauchte, weshalb das Flugzeug fast zwei Stunden später startete. Das war wirklich nicht lustig. In der Zeit habe ich mein Abschiedsbuch durchgelesen und da ich wirklich ein wenig Angst vor diesem Schritt hatte, den Flug über den Ozean, hat mir dieses Buch sehr viel Kraft gegeben.

Wir kamen ca. um 18 Uhr Ortszeit in New York an und waren froh, dass wir alle unser Gepäck dabei hatten und endlich essen durften. Wir bekamen ein kleines Schild und Unterlagen, gingen auf unser Zimmer und aßen noch eine Kleinigkeit. Außerdem ging ich mit meiner Zimmernachbarin abends noch im Pool schwimmen.

Und Klaus völlig erschöpft in New Jersey in dem Hotel.

Und Klaus völlig erschöpft in New Jersey in dem Hotel.

Der erste Tag in New York war sehr voll. Wir hatten um 8 Uhr Frühstück und um 8:45 Uhr hatten wir eine Präsentation. Uns wurden einige Regeln erklärt, doch vieles davon kannten wir schon. Nach dieser Präsentation sollten wir in Gruppen zusammen kommen. Ich war in dem Team Yellow. Das war eines der besten Dinge, finde ich.

Wir waren mit ganz vielen anderen internationalen Austauschschülern in kleinen Gruppen und mussten Situationen bearbeiten, die ein Austauschschüler erleben kann. Es war echt cool, sich mit den anderen Ländern auszutauschen. In meiner Gruppe waren ein Finne, ein Spanier, ein Italiener, zwei Deutsche und ich. Wir hatten viel Spaß.

Danach hatten wir zehn Minuten Zeit, uns bequeme Schuhe anzuziehen und unser Geld zu holen, bis es nach New York ging. Dort sind wir erst einmal zu dem Empire State Building gefahren. Wir durften mit dem Fahrstuhl hochfahren und man hatte so eine schöne Aussicht! Ich habe mich dabei mit zwei Brasilianerinnen angefreundet und sie waren auch beide sehr begeistert von der Aussicht. Danach sind wir ein wenig durch die Stadt gefahren und schließlich zu einer Bootstour vorbei an Allies Island und der Freiheitsstatue. Das war wirklich cool!!! Abends sind wir noch essen gegangen und dann relativ schnell ins Bett.

Am zweiten Tag waren fast nur noch Deutsche da. Wir sind morgens zum Time Square frühstücken gegangen und dann weiter zum Ground Zero gefahren. Das fand ich persönlich sehr beeindruckend! All diese Namen am Wasserfall. Außerdem habe ich gelernt, dass wenn die Toten Geburtstag hätten, eine weiße Rose in ihrem Namen steckt. Natürlich waren einige weiße Rosen zu sehen. Außerdem haben wir uns den Baum zwischen den Twin Towers angesehen, der das Ganze überlebt hat und als Heiligtum angesehen wird.

Vor allem aber riecht es dort sehr nach Chlor. Überhaupt ist mir das sehr aufgefallen. In Amerika wird viel Wasser gechlort. Zum Beispiel riecht das Duschwasser und das Trinkwasser sehr nach Chlor. In New York waren sogar einige Restaurants, die ihre Eiswürfel aus dem Trinkwasser ohne Filter gemacht haben, weshalb selbst das Trinken danach schmeckte. Nach dem Ground Zero hatten wir eine Stunde Zeit, ein wenig shoppen zu gehen. Das war ganz cool, denn wenn man die Stadt zu Fuß besichtigt, merkt man schneller, dass man wirklich da ist.

Dann sind wir zum Central Park gefahren, haben uns zum Beispiel das Andenken an John Lennon angesehen und die Statue aus Alice im Wunderland. Doch ich fand den Central Park nicht sehr schön. Man konnte gut erkennen, dass dies kein natürlicher Park war und es gab viele Zäune, die dort einfach nicht hinpassten. Was ich außerdem gelernt habe, ist, dass der Centralpark nur der fünftgrößte Park in New York ist. „That´s awesome!“ Würden die Amerikaner jetzt sagen.

Nach dem Central Park sind wir noch in eine Art Museum in der Nähe gegangen, dass ein Paar bekannte Künstler wie Monet hatte. Und abends gab es dann italienisches Essen. Ich glaube, ich habe in New York so viel gegessen, wie vorher noch nie. Zum Frühstück Rührei, Pancakes, Würstchen, Bacon, Kartoffeln,…und abends dann Chicken, Nudeln, Hamburger, Salat. Schockokuchen…. Aber ich wollte immer alles probieren.

Ja und am Freitag war dann mein Flug nach Alabama. Das New York Abenteuer war leider vorbei und ich wünscht, ich könnte zurück.

Ich schreibe bald einen Eintrag über Alabama.

See you soon.

Lea

P:S. : Noch weitere Fotos!

Mein Abschiedsbuch bedeutet mir sehr viel, denn es soll mir Kraft geben, wenn ich nicht mehr kann.

Mein Abschiedsbuch bedeutet mir sehr viel, denn es soll mir Kraft geben, wenn ich nicht mehr kann.

Der Ausblick vom Empire State Building!

Der Ausblick vom Empire State Building!

Die FREIHEITSSTATUE! Und ich habe sie gesehen!

Die FREIHEITSSTATUE! Und ich habe sie gesehen!

John Lennon Denkmal im Central Park!

John Lennon Denkmal im Central Park!

New York Street von oben.

New York Street von oben.

An dem Geburtstag der Verstorbenen wird eine weiße Rose in  den Namen gesteckt.

An dem Geburtstag der Verstorbenen wird eine weiße Rose in den Namen gesteckt.

 

Ein Wasserfall für die Twin Towers auf dem Ground Zero.

Ein Wasserfall für die Twin Towers auf dem Ground Zero.

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