Arrival…finally home!

Unser süßer amerikanischer Briefkasten!

Unser süßer amerikanischer Briefkasten!

Ich bin nun genau eine Woche hier. Mit hier meine ich Alabama, Huntsville. Eine Woche erst, denke ich. Denn ich habe in dieser Woche viel erlebt und gelernt. Aber fangen wir von vorne an.

Am Freitag, den 1. August, habe ich mich auf den Weg gemacht. Um sieben Uhr am Morgen trafen sich einige Austauschschüler in der Lobby. Wir stiegen in einen Bus und fuhren zum Flughafen. Ich war beim Terminal C – und glücklicherweise war ich nicht die einzige. Wir haben unsere Koffer gewogen, was wirklich sehr spannend war, denn einen Abend vorher wurde uns gesagt, dass unsere Koffer nur 22,5 Kilo wiegen dürften.

Das war für einige ein großer Schock, denn uns wurde gesagt, wenn wir mehr hätten, müssten wir 100$ zahlen. Zum Glück war das bei mir nicht der Fall. Ein Mädchen, Charlie, und ich warteten einige Stunden auf unsere Flieger und es ging dann für mich alleine um 10:22 Uhr weiter nach Washington. Mensch war das aufregend. Ich saß in einem sehr kleinen Flugzeug; die hatten vielleicht 13 Reihen mit jeweils 2 Plätzen auf jeder Seite.

Ich war sehr nervös. Als dann das Flugzeug abhob, dachte ich, das wars jetzt, denn diese Mini-Propeller-Maschine würde uns niemals nach Washington bringen. Doch der Flug war toll! Der Himmel war fast wolkenlos und wir konnten bis nach ganz unten schauen und sehen, wie die Häuser und Felder an uns vorbei zogen, wie die Landschaft sich von größeren Städten zu kleinen Dörfern und andersherum verwandelte.

Um kurz vor 12 Uhr landeten wir dann in Washington Dulles, und ab dann hieß es warten. Mein nächster Flug nach Huntsville ging erst um 16:49 Uhr. Innerhalb von fünf Minuten fand ich mein Gate und setzte mich hin. Thank God – sie hatten freies Internet, sodass ich mit meinen Freunden schreiben konnte und die Zeit ein wenig schneller verging.

Ich machte ein paar Fotos auf Snapchat, als eine ca. 60 Jahre alte Dame an mir vorbei ging und meinte „Selfiee“. Ich musste mir ein Lachen verkneifen, denn meine Oma wüsste nicht mal, was ein Selfie ist! Dann begann das Boarding der verschiedenen Flugzeuge, doch ich konnte mit meinem besten Willen nicht verstehen, was sie sagten. Deshalb fragte ich die Frau neben mir, ob dies mein Flug wäre. Sie war in ein Gespräch mit einer anderen Frau verwickelt, woraus ich geschlossen hatte, dass sie auch nach Huntsville fliegen würde. Ich war sehr glücklich, dass sie mir geholfen hat!

Wir mussten nämlich das Gate wechseln, wofür wir sogar einen Zug benutzen mussten, und noch einmal 30-40 Minuten warten, bis wir endlich ins Flugzeug durften. Die ganze Zeit habe ich mich mit ihr unterhalten und das war echt cool. Am nächsten Gate war ich dann schon deutlich weniger aufgeregt, einfach weil ein langer Tag hinter mir lag. In Huntsville stieg ich dann nach zwei Stunden Flug aus dem Flugzeug aus und war sehr froh, dass der Flughafen in Huntsville kleiner war. Die Frau, die ich auf dem Flughafen in Washington kennen gelernt hatte, hat auch in Huntsville auf mich gewartet, um mir zu helfen.

Doch nachdem ich vielleicht zehn Schritte gegangen war, konnte ich schon meine Familie sehen. Riesige mit Helium gefüllte Amerika-Luftballons schwebten über ihnen und meine Gastschwester Callie hielt ein Plakat mit „Welcome Lea“ in der Hand. Ich habe alle umarmt und war so erleichtert, dass ich nun nicht mehr auf mich alleine gestellt war. Wir holten meinen Koffer, der glücklicherweise heil angekommen ist, und gingen zum Auto, das riesig ist. Eigentlich wollte mein LC Jim auch vorbei kommen, doch da mein Flug Verspätung hatte, ging alles drunter und drüber. Abends haben wir noch gegessen, ich habe mich in meinem Zimmer eingerichtet und war froh, schlafen zu können.

Nun denn das wars von meiner Ankunft, leider war Klaus zu schüchtern und wollte kein Bild, vielleicht traut er sich demnächst!

Das ist TUCS! Er regiert sozusagen das Haus. Wenn er trinkt, warten die Hunde; wenn er auf dem Hundebett sitzt, liegen die Hunde auf dem Boden; wenn Tucs auf dem Schoss von jemandem sitzt, dann hat man einen COL und ist frei von jeden Verpflichtungen, bis er aufsteht.

Das ist TUCS! Er regiert sozusagen das Haus. Wenn er trinkt, warten die Hunde; wenn er auf dem Hundebett sitzt, liegen die Hunde auf dem Boden; wenn Tucs auf dem Schoss von jemandem sitzt, dann hat man einen COL und ist frei von jeden Verpflichtungen, bis er aufsteht.

Banded und Douglas, die zwei süßesten Teddybären ever!

Banded und Douglas, die zwei süßesten Teddybären ever!

Ein Teil meines Zimmers schon schön dekoriert!

Ein Teil meines Zimmers, schon schön dekoriert!

Meine coolen amerikanischen Luftballons vor meinem coolen Weg auf den Balkon :D

Meine coolen amerikanischen Luftballons vor meinem coolen Weg auf den Balkon 😀

Ihr glaubt es nicht, ich habe einen Schaukelstuhl!!

Ihr glaubt es nicht, ich habe einen Schaukelstuhl!!

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Mein neues Zuhause!

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