Moin aus Shanghai

Meine Geschichte fängt an der FH-Kiel an. Auf meiner Suche nach dem richtigen Studiengang für mich, entdeckte ich das Wirtschaftsingenieurwesen. An der FH-Kiel hat man dafür den Namen internationales Vertriebs- und Einkaufsingenieurwesen vergeben. Macht auch Sinn, da man sich verschiedene Sprachen widmen kann, wie Mandarin, der Amtssprache Chinas, mit der man sich weitestgehend verständigt. International wird es dann so richtig, wenn man ins Auslandssemester, oder so wie wir CDHAW-Studenten (Chinesisch Deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaft) ins Auslandsjahr geht.

Gleich zu Beginn des Studiums machte der passionierte Studiengansleiter Dr. Prof. Specker uns darauf aufmerksam, man solle sich das Studium in Regelstudienzeit zuführen, da man sich dann für einen Binationalen Studentenaustausch zwischen China und Deutschland bewerben darf.

Das Sahnehäubchen daran: Man kann auf diese Weise in drei Jahren Studienzeit ein Double-Degree erhalten. Das bedeutet an zwei Hochschulen, in zwei Nationen, in zwei unterschiedlichen Kulturkreisen seinen Abschluss zu machen – und das in bloß drei Jahren. Klingt anstrebenswert. „Das will ich machen!“, dachte ich mir. Aus persönlichem Interesse und weil die berufliche Laufbahn sicher nicht darunter leiden wird.

Nun hab ich tatsächlich das Vergnügen aus Shanghai diesen Blog zu schreiben. Dieser Weg war lange Zeit mein Ziel und ich darf ihn gehen. An dieser Stelle ein schnelles Danke an alle, die mich unterstützt haben. Ohne euch wäre ich jetzt nicht da, wo ich bin. Besonderen Dank an meine liebe Familie.

Genug nun jedoch mit sentimentaler Einführung. Es soll ja um das Ausland gehen, in dem Ich mich befinde. China, das Reich der Mitte.

Am 25.08.2014 flogen wir, die Kieler Austauschstudenten, also von Hamburg aus los. Die letzten Tränen wurden vergossen, Verwandte und Partnerin nochmal fest gedrückt, und dann sollte die aufregende Reise losgehen.  Etwa 17 Stunden Reisezeit und einige Essenstabletts und Dosenbiere später waren wir da. Shanghai. Riesiger Flughafen, modern und recht übersichtlich.

Angekommen, stickige Luft, Hitze und Verständigungsprobleme. Taxifahrer Sprechen kaum Englisch. Mandarinkurse gemacht zu haben, oder zumindest ein Wörterbuch dabei haben, lohnt sich an dieser Stelle.

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