Aller Anfang ist schwer…

Und hast du schon eine Gastfamilie? Fragen sie alle. Die Aufregung steigt immer weiter und weiter, sodass man es kaum noch aushält. Ich werde auf die Folter gespannt. So hatte ich mir das am Anfang aber nicht vorgestellt…

Nur noch einen Monat und immer noch keine Familie? Panik? Nein, Levke, alles wird gut, sag ich mir. Die meisten Austauschschüler bekommen ihre Familien schließlich erst ein oder zwei Wochen vor dem Abflugtermin. Das ist also vollkommen normal. Normal istes  aber ganz sicher nicht, jeden Tag ungeduldig auf die Post zu warten und seinen Posteingang fast im Minutentakt zu aktualisieren. Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass ein Auslandsjahr so viel Arbeit machen könnte.

Aber jetzt zum Anfang… Wie bin ich überhaupt darauf gekommen ein Auslandsjahr zu machen? Meine Freundin hatte sich fürs PPP beworben und wir haben viel in der Schule darüber geredet. Da mein Bruder schon in Neuseeland war, hatte ich schon gewisse Erfahrung wie sowas abläuft. Doch es stellte sich die Frage: Papa…ähm, wie fändest du das wenn ich ein Auslandsjahr machen würde? Zum Glück klang mein Vorhaben sofort an und fand Unterstützung. Nach vielen Überlegungen, Formularen und Gesprächen kam die Zusage für die USA. Da hat sich aber jemand ganz dolle gefreut 😀

Ist das ganze wirklich REAL?

Ich kann es bis heute noch nicht richtig fassen. In einem Monat bin ich irgendwo in Amerika und lasse meine Freunde, Schule und Familie für ein Jahr hinter mir gelassen. Wie ist das Möglich, wenn es sich nicht danach anfühlt? Wer weiß… vielleicht wach ich eines morgens auf und alles war nur ein Traum…

„Es ist nicht schlimm, wenn man hinfällt, aber es ist wichtig wieder aufstehen!“ Es haben sich schon so einige Steine auf meinen Weg gelegt. Die Versuchung in Deutschland zu bleiben ist teilweise sehr stark – Freunde oder die Wahl des Profils beim absoluten Lieblings-Lehrer – doch die schlussendliche Entscheidung lohnt sich.

An alle Schüler da draußen: Wenn du die Chance hast, ein Auslandsjahr zu machen, mach es! 

Bis bald, Levke 🙂

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