6 Monate Auslandsjahr in Kenia

Jambo!

Mein Name ist Dominik Harken.Ich bin 16 Jahre alt, ich gehe eigentlich auf das Ernst-Barlach-Gymnasium in Kiel-Projensdorf, jedoch zurzeit mache ich einen sechsmonatigen Auslandsaufenthalt in Kenia, an der Brookhurst International School, einer Boarding School, und dort gehe ich ins Year 11.

Viele werden sich jetzt fragen, ob ich denn wahnsinnig sei, aber viele werden sich jetzt auch sagen, wie cool ist das denn. Ich habe mir Kenia alleine ausgesucht, weil es einfach etwas Besonderes ist und nicht so normal wie zum Beispiel England, Irland, Neuseeland, USA oder andere typische Auslandsländer. Darüber hinaus will ich hier die komplett andere Kulturen kennenlernen, total viele Erfahrungen sammeln und einfach sehen wie es ist in einem Entwicklungsland zu leben, wo man zum Beispiel 5 Stunden zum Flughafen braucht, obwohl er 60 Kilometer entfernt ist.

Ich lebe jetzt schon seit dem 3.1.16 in Kenia, aber ich habe hier schon so viele tolle und besondere Erfahrungen gemacht, die ich hier in dem Blog darstellen möchte.

Es begann schon am Flughafen in Hamburg chaotisch, meine Schwester und meine Mutter wollten noch sehen wie ich durch den Sicherheitscheck durch gehe, jedoch wurde ich gestoppt und mir wurde erstmal einen Sprengstofftest unterzogen, welcher eine halbe Stunde gedauert hat – so lange, dass ich fast meinen Flug zum Dubai International Airport verpasst habe.

Nach sechs Stunden Flug angekommen wartete schon das nächste Chaos auf mich. Als ich im Flugzeug nach Nairobi saß hatten wir erstmal zwei Stunden Verspätung, weil das Flugzeug zu schwer war und wir nur Gewitter in Dubai hatten. In Nairobi bei 25 Grad und strahlendem Sonnenschein angekommen, konnte man schon auf der Landebahn die Zebras und Giraffen sehen, da der Nairobi Nationalpark ungelogen 100m neben der Landebahn ist! Ein absolutes NoGo wäre das in Deutschland!

Am Jomo Kenyatta Airport war dann natürlich das nächste Chaos, ich musste eine Stunde auf mein Gepäck warten, jedoch darauf war ich eingestellt, da in Kenia die Uhren ein bisschen anders ticken, und das Lebensmotto „Hakuna Matata“ ist, was Kiswahili ist und so viel wie „Alles mit der Ruhe“ und „Habe keine Not“ heißt.

Dieses Motto kann man in ganz Ost-Afrika sehen, aber dazu komme ich ein anderes Mal. Mit Gepäck und am Zoll vorbei würde ich dann ganz herzlich von einem Lehrer von meiner Schule in Empfang genommen. Schon die Fahrt zur Schule war ein einziges Erlebnis: An den Straßenseiten sieht man auf dem „Stadt-Highway“ die großen Matatu Haltestellen (Matatus sind DAS Verkehrsmittel für die Ärmeren in Kenia,die Autos sind im schlechtesten Zustand,und die Fahrweise der Fahrer ist extrem offensiv, da sie je schneller sie das Ziel erreichen,desto mehr Gehalt bekommen sie). Wir sind erstmal zu KFC gefahren, wo es aufgrund Terrorgefahr sehr viele Sicherheitskontrollen gibt. Die Sicherheitskontrollen werden aufgrund der höheren Terrorgefahr der Islamistischen Terror-Miliz Al-Shabaab durchgeführt, welche eine Untergruppe vom IS und Al-Qaida ist

Nachdem wir bei KFC gegessen haben, habe ich erstmals die ärmeren Gegenden Nairobis gesehen. Im Stadtteil Ongata Rongai leben die Leute zum Teil in Blechhütten oder ähnlichem. Und durch Ongata Rongai zu fahren hat mich schon ein bisschen traurig gemacht, da man weiß was man alles hat und dann das armselige Leben derer sieht. Was mich jedoch wieder aufgeheitert hat, war zu sehen, dass diese sehr, sehr armen Leute, obwohl sie fast nichts haben, glücklich und stolz sind und immer ein Lächeln auf dem Mund haben. Eine Lehre, die ich bis heute und für mein komplettes Leben gelernt habe.

Wegen Stau, Matatus, die Links, Rechts, oder wo auch immer einen überholen zu versuchen, und Sandstraße, sind wir nach 5 Stunden auf einer Fahrstrecke von 60km an der Schule angekommen. Die Schule liegt in Kiserian einem kleineren und ärmeren Vorort von Nairobi, wo man aber einen schönen Blick auf die Ngong Hills hat. Jedoch die Schule ist einer der reicheren Schulen in Kenia. Und ist mit dicken Mauern gegen Kriminelle und Terrorattacken geschützt. In der Schule habe ich dann erstmals meinen principel getroffen, welcher auch mein School parent ist. Ich bin auf der Schule, die schon seit 1981 bestand hat, der allererste Weiße und dementsprechend war auch der Empfang der Schüler. Als ich nach 24 Stunden Reise endlich im meinem Zimmer angekommen bin, kamen erstmal alle Schüler zu mir; haben mir die Hand gegeben und alle mit der Frage „How are you“, eine Frage, die ich persönlich in Deutschland oftmals vermisse! Die erste Nacht war erstmal total ungewohnt für mich, da wir auch in der Nacht im Januar 25 Außentemperatur hatten und keine zwei oder ähnliches wie in Kiel.

Der Schulalltag ist sehr anders als in Kiel: In der Woche werden wir um sechs Uhr morgens geweckt, müssen um 6:30 aus unserem Zimmer sein – in voller School Uniform. Wenn wir eine Minute oder auch 30 Sekunden zu spät waren, bekommen wir entweder kein Frühstück als Bestrafung oder Frühstück und eine andere Bestrafung.

Zum Frühstück bekommen wir Tee mit Milch, Kakao, Toast und manchmal so kleine Extra-Sachen wie zum Beispiel Würstchen oder andere kleine Sachen. Um 7:00 müssen wir in der Klasse sein, was jedoch sehr variiert, da trotz des Versuchs eine westliche Zeitstruktur zu haben, überwiegt das kenianische Zeitmanagement meistens, welches „Hakuna Matata“und „Pole Pole“ (langsam,langsam) heißt.

Montags haben wir immer von 7:15 ein Assembly, wo wir alle in unseren Klasse in einer schnurgeraden Reihe stehen müssen. Es beginnt mit einem von einem Schüler vorgetragenen Gebet. Danach führen die jüngeren Schüler eine Formation vor, welche zum Fahnenmast führt. Darauf wird die Fahne Kenias gehisst, und die Nationalhymne auf Englisch angestimmt. Danach hält der Schulpräsident, mein Zimmerpartner und guter Freund, oder der Vize-Schulpräsident, mein bester Freund hier, eine kurze Rede.

Darauf erzählen uns die Lehrer was wir in der nächste Woche an Trips oder ähnliches machen, wie wir uns benehmen sollen (zum Beispiel wie wichtig gutes Benehmen oder, dass diese Zeit die wichtigste Zeit in unserem Leben ist, da wir in der Schulzeit die Grundbausteine für unsere Zukunft legen sollen. Aber es werden auch Schüler namentlich genannt, die um drei, vier oder fünf Uhr aufstehen und/oder besondere Leistungen gebracht haben – außerhalb der Schule und innerhalb.

Es werden jedoch auch die Schüler namentlich genannt, die sich in der letzten Woche schlecht benommen haben und/oder zu spät aufgestanden sind, und eine Bestrafung bekommen werden. Das abschließende Wort hat immer der Principel, der als einziger Lehrer bei den Schülern steht, während die Lehrer im Anzug oder in „besserer“ Kleidung in einer Reihe stehen müssen, um ihre Autorität gegenüber den Schülern zu präsentieren.

Nach dem letzten Wort des Principels muss wieder ein Schüler ein Gebet vortragen und jeder hat zu beten, egal welche Religion, egal ob Moslem oder Christ. Das Assembly finde ich persönlich eine sehr tolle Sache, da man lernt, dass eine Schule eine Gemeinschaft sein kann und nicht nur zum Lernen da ist. Nach dem Assembly hat man noch kurz die Chance mit einem Lehrer über ein wichtiges Thema zu reden, aber sonst muss man gleich zur Klasse gehen und dann beginnt auch schon der Unterricht.

Dienstags und Donnerstags haben wir immer eine Stunde mehr, die dann von 7:00-8:00 Uhr ist. Meistens ist es Geographie oder Business Studies, was eigentlich sehr interessant ist, jedoch um 7:00 morgens sehr, sehr ermüdend ist. In der ersten Woche bin ich sogar während der Stunde eingeschlafen, was die Lehrerin nicht so toll fand und sie konnte es gar nicht verstehen, wieso man nach einem 24h Flug, kompletter Klimaumstellung, und komplett anderem Essen, bei einer Stunde um sieben Uhr morgens total müde ist.

Mittwochs von 7:00 zu 8:00, oder auch ein bisschen später, ist immer Chapel, wo wir immer afrikanische Gospel singen, und wo wir alle tanzen. Für mich als Westlicher ist das jedes Mal zum Genießen und einfach extrem toll und jedes Mal eine komplette Freude. Freitags ist dann wieder ein Assembly mit dem gleichen Ablauf wie montags, jedoch nur mit dem kleinen Unterschied, dass die Nationalhymne in Kiswahili gesungen wird und nicht in Englisch.

Nach den morgendlichen Ereignissen in der Woche müssen wir immer sofort zur nächsten Stunde gehen, was ich auch persönlich immer mache, jedoch die meisten Schüler in meiner Klasse kommen entweder Minuten zu spät oder gar nicht und sind dann die komplette Schulstunde in der Bücherei, da sie wissen, wenn sie zur Stunde noch kommen, dürfen sie nicht mitmachen und bekommen eine saftige Strafe, da Schulstunden das Wichtigste am Tag sind.

Es macht jedoch meistens keinen Unterschied, ob wir nun Sieben oder Vierzehn sind (meine eigentliche Klassengröße und wir sind die Zweitgrößte Klasse in der Schule), das Motto während der Stunde ist, der lauteste kommt dran. Am Anfang hatte ich das deutsche Motto verfolgt, mit melden und dran genommen werden, was ich aber schon nach ein paar Wochen aufgegeben habe, weil ich gemerkt habe, dass es nichts bringt und habe mich ein bisschen an die Beitragsweise angepasst. Der Stoff in den Fächern ist leichter als in Deutschland, jedoch ist er hier enorm vielfältiger und man muss viel mehr auswendig lernen, jedoch man muss meistens nicht dieses enorme Hintergrund wissen haben, welches man in Deutschland für zum Beispiel Geschichtsklausuren braucht.

Geschichte und Musik habe ich übrigens allein Unterricht, da ich der einzige bin, der Noten lesen kann und sich für Welt-Geschichte interessiert. Acht Schulstunden ist das Maximum, was man hier an der Stundenanzahl haben kann, jedoch ist mein Maximum sechs Schulstunden, was auch schon aufgrund der ständigen hohen Temperatur sehr anstrengend ist, und ich persöhnlich versuche in den Freistunden zu schlafen oder Hausaufgaben zu machen, welche viel, viel mehr als in Deutschland sind!

In Geographie müssen wir zum Beispiel fast jede Woche Notizen zum nächsten Tag abschreiben, welche einen Umfang von circa 15-25 Seiten haben! Ich mache hier in Kenia zwar „nur“ Sieben Fächer (in Deutschland habe ich 12), jedoch muss ich viel mehr an assignments machen und viel nacharbeiten, da hier komplett anderer und viel praktischer ausgelegter Unterrichtsstoff unterrichtet wird. Die acht Schulstunden, welche 50 Minuten dauern, sind im 3-2-3 Prinzip aufgebaut, das heißt: Drei Stunden von 8:00, Dienstags und Donnerstags, wie schon beschrieben, vier Schulstunden ab 7:00. Um 11:30 haben wir immer Break Time eine halbe Stunde, wo wir wieder Tee mit Milch, Kakao, Toast und manchmal Extras bekommen. Danach haben wir wieder zwei Schulstunden. Darauf haben wir Lunch Time, wo wir meistens nur Reis bekommen, was viel zu wenig ist, aber dazu ein anderes Mal.

Nach der Lunchtime haben wir nochmal drei Stunden. Um 16:00 und keine Minute früher, egal ob wir frei haben oder nicht, dürfen wir in unser Zimmer gehen, um unsere Sachen zu wechseln oder auch schlafen können oder sonstiges machen können. Dabei haben wir zweieinhalb Stunden frei, wo wir von unseren sehr netten Köchen montags bis freitags ein Refreshment bekommen, welche aus einem Becher Orangensaft und vier Keksen besteht. Während unserer Freizeit spiele ich immer Fußball oder Rugby, was hier sehr viel Spaß macht. Speziell Rugby, da ich das noch nie richtig gespielt habe und hier das richtig lerne.

In den ersten Monaten mussten wir immer auf dem Basketballplatz Fußball spielen, da die Schule den Fußballplatz neu gemacht hat. Jedoch die Art und Weise wie ein Fußballplatz in Kenia gemacht wird, würde für jeden deutschen Bauleiter haarsträubend sein, da alles ohne wirklichen Plan gemacht wird und alles einfach so wie Kraut und Rüben wirkt, aber das Tolle ist einfach, dass es einfach passt, obwohl es nicht perfekt ist, konnten wir 2,5 Monate danach auf dem Fußballplatz Fußball und Rugby spielen.

Nach der Freizeit gibt es Supper, welches manchmal Chicken mit Ugali ist, ein afrikanisches Gericht, was aus Mais besteht und sehr gesund ist – jedoch schmeckt es nicht so gut. Meistens gibt es aber Pommes Frites oder eine wirklich gute Bohnensuppe mit Chapati, welches afrikanisch-indisches Fladenbrot ist und sehr, sehr gut schmeckt. Beim Supper entsteht ein regelrechter Kampf um das Essen, da jeder am meisten bekommen möchte. Nach dem Essen ist Prepstime angesagt, wo wir, egal ob wir was machen müssen oder nicht, zwei Stunden in der Klasse sein müssen. Oft schreiben wir auch in der Zeit ein Übungsexamen.

Manchmal haben wir auch früher Schluss, aufgrund von Stromausfall, was wir hier echt nicht wenig haben. Meine Lehrer und die Schüler konnten es gar nicht glauben, als ich sagte, dass der letzte Stromausfall, den wir in Deutschland hatten, drei Jahre her ist. Den längsten Stromausfall den wir hier hatten war sage und schreibe drei komplette Tage lang, wo wirklich gar nichts lief. Um 22 Uhr müssen wir schlafen, was die meisten aber nicht machen, und man erst so um 23 Uhr oder sogar noch später schlafen kann und das auf dem Hinblick, dass man am nächsten Tag um 6 aufstehen muss, nervt das manchmal ein bisschen, jedoch lerne ich hier, dass es keine Probleme gibt und man immer positiv denken soll, denn zum Beispiel so habe ich mehr Zeit über politische Themen, wie über die Korruption in Kenia oder andere Probleme, mit meinem room mate zu reden oder noch assignments zu machen.

Am Wochenende machen wir meistens Trips zu Fußball oder Basketball Spielen oder auch Trips, wie zum Beispiel zum Nairboi Nationalpark, jedoch bisher noch keine Safari. Man darf aber nur mit zu den Trips, wenn man gutes Benehmen an den Tag legt und auch gut in der Schule ist. Wenn nicht, muss man noch Samstag Preptime mit machen. Am Wochenende werden wir sowohl Samstags als auch auch Sonntags um 7 Uhr geweckt, wenn wir bei einem Trip teilnehmen wollen auch auch früher, da man immer Stunden zu den Trip Zielen braucht, egal ob zum Fußball Spiel an der nächsten Schule oder zum Nairobi Nationalpark oder anderen großen Attraktionen, die hier zahlreich sind. Jeder Trip wird auch mit einem Gebet begonnen und beendet.

Am Sonntagvormittag ist immer Gottestdienst, wo alle Christen teilnehmen müssen, während die Moslems freitags zur Moschee gebracht werden. Rassismus ist hier ein absolutes Fremdwort, und man sieht, dass es möglich ist, dass Christen und Moslems in Harmonie zusammen leben können. Dazu sind ein paar meiner besten Freunde Moslems, die aus Somalia kommen, dazu kommt einer aus Syrien und auch einer aus Eritra.

Die sind so nett zu mir und es macht sehr viel Spaß mit denen Zeit zu verbringen und man sieht hier, dass es möglich ist, dass Christen und Moslems in Harmonie zusammen leben kommen. Mit einem, welcher den Pilotenschein gerade macht, werde ich nach den finalen Examen über Kenia fliegen, wo man perfekt den Kilimandscharo und auch den Mount Kenya sehen kann und einen perfekten Blick auf die Nationalparks Kenia’s und Tansania’s hat. Am Sonntagabend ist wieder Prepstime angesagt. Samstagabend und Sonntagnachmittag gucke ich persöhnlich Premier League. Fußball zu gucken mit den Schülern ist allein schon ein Erlebnis, da alle nur Manchester United, Liverpool, Arsenal, Chelsea oder Manchester City Fans sind (niemand konnte verstehen, dass mein Lieblingsklub Werder Bremen ist, der auf Platz 15 in der Bundesliga ist) und wenn die mal verlieren oder Unentschieden spielen (und zur Zeit läuft es für alle Teams nicht so gut), dann kann es schon einmal vorkommen, dass Stühle fliegen oder auch bei direkten Duellen zu heftigen Auseinandersetzungen kommen kann, wie zuletzt bei ManUtd gegen Arsenal (3-2 ManUtd).

Bei der Weltfußballer Wahl, wo es Messi gegen Cristiano Ronaldo und Neymar war, hingen, wirklich hingen, die meisten am Fernseher, und die meisten beteten für ihren Favoriten. Und für die Neymar und Cristiano Ronaldo Fans war es dann eine geschobene Wahl, als Messi gewonnen hat. Denmeisten wollte man dann nicht am Abend begegnen.

Das war jetzt sehr viel auf einem Mal. Die nächsten Berichte werden sicherlich ein bisschen kürzer. Diese werden über die Trips, die wir gemacht haben, ein bisschen auch über die Schule, wo ich Sachen erlebt habe, die in Deutschland nie passieren würden. Der nächste größere Bericht wird über mein sehr besonderes Erlebnis während den Mid-Term Ferien sein, wo ein Traum von mir in Erfüllung gegangen ist.

 

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