Archiv des Autors: Catinka Schäfer

Über Catinka Schäfer

Catinka Schäfer (16) geht aufs Gymnasium Schloss Plön. Sie lebt mit Hilfe der Austauschorganisation AFS ein Jahr in Ecuador in der Millionenmetropole Guayaquil – der größten Stadt des Landes mit dem wichtigsten Hafen – bei einer Gastfamilie mit drei Geschwistern. Zu Hause in Plön trifft sie gern Freunde, spielt Volleyball und sitzt am Klavier. Ecuador: „Ein kleines Land ganz groß“, sagt sie: „verschiedene Klimazonen, Lebensfreude und Wärme das ganze Jahr – herrlich!“

Das Gefühl, nach Hause zu kommen

Inzwischen bin ich schon seit ein paar Wochen wieder und Deutschland und damit auch zu Hause. Ich habe lange darauf gewartet und mich immer darauf gefreut. Meine Zeit in Ecuador war sehr interessant, oft wunderschön und hat mich und meine Sicht auf die Welt verändert, aber ich hatte nur selten Momente in denen ich mir das Jahr länger gewünscht habe, sondern habe mich schon seit langer Zeit darauf gefreut meine Familie endlich wieder in die Arme schließen zu können.

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Las islas Galápagos

Letzte Woche war es endlich so weit! Die Reise, auf die wir Austauschschüler uns schon das ganze Jahr gefreut hatten, war endlich gekommen und wir waren alle sehr aufgeregt den wohl schönsten und besondersten Teil Ecuadors kennen zu lernen:Die Galápagos-Inseln!

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Eine aufregende Reise nach Baños

Manchmal organisiert mein AFS Betreuer hier in Machala mit uns Austauschschülern kleine Reisen über ein Wochenende oder mehrere Tage, um verschiedene Teile Ecuadors kennenzulernen. Das ist immer ein tolles Ereignis, um mehr von diesem vielfältigen Land zu erleben. Dieses Mal ging es für uns nach Baños bei Ambato.

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Weihnachten und Silvester in Ecuador

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So sieht der Weihnachtsbaum meiner Gastfamilie aus.

Eigentlich dachte ich, dass Heiligabend und die Weihnachtstage hier in Ecuador ähnlich verlaufen wie gewohnt. Aber es war doch ziemlich anders.

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Auf der Bananera

Letzte Woche hat mein Gastvater mich auf die Bananera (Bananenfarm) und auf die Camaronera (Garnelenfarm) meiner Gastfamilie mitgenommen, um mir zu zeigen, wie und wo diese beiden Produkte hergestellt werden. Die beiden Farmen liegen etwas außerhalb von Machala, der Stadt, in die ich vor zwei Wochen umgezogen bin. Machala ist mit ungefähr 250.000 Einwohnern an der südlichen Küste Ecuadors gelegen. Die Stadt gilt als Welthauptstadt der Bananen, und von dem bedeutendsten Bananenhafen Ecuadors werden täglich vor allem Bananen, Kakao, Kaffee und Garnelen in die ganze Welt verschifft.

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Ecuador – ¡Feliz Navidad!

„Feliz navidad“ beudeutet aus dem spanischen in das deutsche übersetzt „Frohe Weihnachten“. Und genau das, nämlich Weihnachten, ist hier ,in Ecuador, schon seit Anfang November ein großes, allgegenwärtiges Thema. Für mich ist viel Neues dabei: Es gibt zum Beispiel keine Schokoladenweihnachtsmänner…

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Ecuador – Ein typischer Kindergeburtstag

Kindergeburtstage in Ecuador unterscheiden sich sehr von denen, die ich in Deutschland erlebt habe. Wärend die Geburtstagskinder ihren Ehrentag dort klein und meistens nur mit ihren Freunden und kleiner Familie feiern, wird der Geburtstag hier sehr groß geschrieben und zu einem richtigen Event gemacht.

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Ecuador: der erste Monat

Am 23. August bin ich in Ecuador angekommen und inzwischen lebe ich schon einen Monat hier. So langsam gewöhne ich mich an mein neues Leben und lerne immer mehr dazu.

Alle AFS Austauschschüler 2013/14 Ecuador im Arrival Camp in Quito.

Alle AFS Austauschschüler 2013/14 Ecuador im Arrival Camp in Quito.

Nach meinem Arrival Camp in Quito, dass über ein Wochenende ging, bin ich am 25. August mit 16 anderen Austauschschülern nach Guayaquil geflogen. Dort empfing mich meine Gastfamilie.
Guayquil ist die größte Stadt Ecuadors und liegt im Südwesten an der Küste. Da Ecuador am Äquator liegt, gibt es keine Jahreszeiten und das Wetter ist immer schön warm.
Ich wohne im nördlichen Zentrum der Stadt, in einem vierstöckigen Haus ohne Garten. In meiner Straße gibt es zwei Parks und das Dach des Hauses ist begehbar.

Die Aussicht über einen Teil Guayaquils von dem Dach des Hauses.

Die Aussicht über einen Teil Guayaquils von dem Dach des Hauses.

In der Wohnung meiner Gasteltern wohne ich zusammen mit meiner neuen, 17-jährigen Schwester und zwei Neffen (14 und 16 Jahre alt). Sie sind allerdings wie Brüder für mich.
Im untersten Stock wohnt meine Großmutter. Familie ist hier sehr wichtig und meine ist sehr groß – mit vielen Kindern. Das gefällt mir sehr. Ich habe noch einen älteren Bruder, der auch in Guayaquil mit seiner Familie wohnt. Außerdem kommen sehr oft Tanten, Onkel, Cousinen oder Cousins zu Besuch.

Ein Teil meiner Familie beim Familienessen. An diesem Tag habe ich das erste Mal Krebse gegessen. Meine Gasteltern haben mir ganz oft erklärt, wie man sie isst.

Ein Teil meiner Familie beim Familienessen. An diesem Tag habe ich das erste Mal Krebse gegessen. Meine Gasteltern haben mir ganz oft erklärt, wie man sie isst.

Seit zwei Wochen gehe ich im „Centro Educativo Miraflores“ zur Schule. Es gefällt mir dort sehr. Mit mir sind noch zwei weitere Austauschschüler aus Deutschland und Belgien an der Schule. Wir wurden von Beginn an sehr lieb begrüßt, unglaublich freundlich aufgenommen und sofort mit Fragen überhäuft, von denen ich nur einen Teil verstanden habe. Man hat sofort diese südamerikanische Offenheit gespürt, wie man sie in Deutschland eher selten gegenüber neuen Schülern kennenlernt. Wir sind alle in unterschiedliche Kurse eingeteilt worden und mein Kurs heißt Segundo Bachillerato C. Dort habe ich inzwischen schon Freunde gefunden und ich wurde schon auf viele Aktivitäten eingeladen, wie zum Beispiel Paintball spielen oder ins Kino gehen. Das mit dem Paintball hat zwar leider nicht geklappt, aber das machen wir ein anderes Mal.

Mein erster Schultag

Mein erster Schultag.

Die anderen beiden Austauschschüler an meiner Schule (Takis aus Deutschland und Teresa aus Belgien)

Die anderen beiden Austauschschüler an meiner Schule: Takis aus Deutschland und Teresa aus Belgien.

Schule ist in Ecuador ganz anders, als ich es aus Deutschland gewöhnt bin. Wir haben jeden Tag von 7.45 bis 14.15 Uhr Unterricht und nur 30 Minuten Pause. Allerdings kommen die Lehrer manchmal gar nicht oder es gibt irgendwelche Aktivitäten, weshalb der Unterricht ausfällt. Der Unterricht an sich hat ein niedrigeres Niveau als in meiner Schule in Deutschland. In Biologie, Literatur und vielen anderen Fächern kann ich es aber auch noch nicht richtig beurteilen, weil ich in diesen Stunden noch wenig verstehe.

Aktuell ist hier Examenswoche und deshalb habe ich jetzt schon Ferien, weil ich die Klausuren nicht mitschreiben muss. Für meine Geschwister beginnen die zweiwöchigen Ferien allerdings erst nächste Woche. Ich denke, dass ich in den Ferien mit meiner Familie nach Salinas fahren werde. Dort besitzt meine Familie ein Appartment am Strand.

Ich habe den ersten Monat sehr genossen. Aber natürlich habe ich auch Heimweh und vermisse meine Familie und Freunde. Es ist nicht immer einfach, aber die Leute hier sind toll. Mit dem Spanisch geht es immer besser voran.