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Über finnfemke

Wir sind Finn (29) und Femke (25) aus Kiel und gelernte Erzieher. Nach zwei Jahren Vollzeit arbeiten haben wir keine Lust auf den immer gleichen Alltagstrott und werden ab Juli 2017 die Welt bereisen. Auf unserer Website nehmen wir euch sehr intensiv mit, doch auch auf diesem Blog soll es etwas zu lesen geben :) Viel Spaß

Vulkan Agung

Bali: Der Vulkan Agung steht vor dem Ausbruch

Moin aus Bali!

Ja, ihr lest richtig. Wir befinden uns momentan auf Bali, wo gerade der Agung Vulkan kurz vor dem Ausbruch steht und bereits 14.000 Menschen in Sicherheit gebracht wurden.

Dies ist nun ein kurz eingeschobener Bericht, der nun leider nicht den genauen Reiseverlauf reflektiert. Auf den im Text genannten Netzwerken könnt ihr immer aktuell dabei sein.

Vielleicht kennt ihr das oben angezeigte Bild bereits von unserem Instagram oder Facebookprofil. Als wir das Foto machten, saßen wir gemütlich am Strand von Lombok und bestaunten den wunderschönen Sonnenuntergang, der hinter dem riesigen Vulkan verschwand. Gerade habe ich mir das Bild nochmal angesehen und konnte mich in das Gefühl zurückversetzten. Auch wenn Lombok mir nicht gefallen hat, fand ich den Ausblick auf Bali wunderschön. Der Agung war den ganzen Tag nicht zu sehen und nur mit den letzten Sonnenstrahlen kam er zum Vorschein. Das hatte jeden Abend, an dem wir uns den Sonnenuntergang angesehen haben, etwas Magisches.
Nun soll das Magische aber gefährlich werden. Werden wir, hier in Canggu (ca. 70 Kilometer entfernt) etwas davon mitbekommen? Gerade habe ich gelesen, dass er scheinbar die nächsten Tage wirklich ausbrechen soll. Wie ist mein Gefühl dabei? Bisher war ich sehr entspannt, habe es ehrlich gesagt etwas verdrängt, abends ab und an mal die News gecheckt, wie die Chancen eines Ausbruches stehen. Gerade eben aber bekam ich viele Nachrichten von Freunden und auch die Medien, die lokalen Nachrichten, sind vollgepackt. Ist es so ernst?
Ich war doch eben auf einem Skateboard- Event und trank ein Bier. Wie kann es sein, dass auf der gleichen Insel, nur wenige Kilometer entfernt Angst und Schrecken herrschen?

Werde ich bei einem Ausbruch die Auswirkungen mitbekommen?

Bereits letztes Jahr waren der Manne und ich in Phuket, kurz nachdem der Anschlag passierte und auch das Jahr davor waren wir gerade einen Tag aus Bangkok raus, als dort ein Anschlag verübt wurde. Nie hat man, nur wenige Kilometer davon entfernt, etwas als Tourist mitbekommen. Wird es nun anders sein?
Ganz wahrscheinlich wird es sich auf unseren Flug, der für den 30. September nach Jakarta geplant ist, auswirken. Übermorgen werden wir nach Ubud fahren, um dort endlich unsere nachgesendeten Kreditkarten abzuholen. (Die ganze Story gibt es auf unserem Blog zu lesen, der momentan bearbeitet wird.)

Hier noch einige Details zum heiligen Berg Agung:

Der Mount Agung ist ein aktiver Schichtvulkan und der höchste Berg der Insel mit 3142 Metern.
Der Vulkan ist zuletzt 1963 ausgebrochen, hierbei kamen ca. 1100 Menschen ums Leben und die Eruptionen dauerten über sechs Monate an. Es waren viele Einheimische, die ihre Dörfer nicht verlassen wollten. Der Vulkan gilt als heilig. Es heißt, die Geister der Ahnen, sowie die hinduistische Gottheit Shiva sind auf ihm zu Hause. Der Legende nach wird der Agung als Zentrum der Welt gesehen. Er entstand aus einem Splitter des Berges Meru (ein Berg aus dem Mittelpunkt des Universums), den ein hinduistischer Gott namens Pasupati zerteilte.
Es gibt unzählige heilige Schreine, Altäre, mehrere Heiligtümer und den wichtigsten Tempel (Pura Besakih) der Hindus auf Bali am Hang des Berges. An diesen heiligen Stellen werden die Ahnen sowie die Götter des Berges verehrt. In religiösen Zeremonien wird heiliges Wasser mit Palmenblättern vom Berg aufgefangen und Pilger werden mit diesem Wasser beträufelt.

Wenn der Agung ausbricht, wird sich hier einiges verändern – auch für uns. Lasst uns alle die Daumen drücken, dass alle Menschen rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden und dass auch die vielen Tiere sich in Sicherheit bringen können.

Bis Bald,
Euer Finn und eure Femke

Freiheit Zitat Finn

Plötzlich Millionär!

Rückblick:

„Der kalte Wind lässt mir die Augen tränen. „Geschafft und frei“, abgemeldet aus dem System. Vorher immer in gefühlter Sicherheit gelebt, nie gegen Auflagen verstoßen, an Gesetze gehalten. Den Ämtern alles gegeben was sie wollten, Auskünfte über mein ganzes Leben, wo ich mit wem in welcher Wohnung unter welchen Bedingungen lebe, wovon ich meinen Lebensunterhalt bestreite, ob ich ein Auto habe, welche Konten, Vermögensnachweise, Gesundheitszustand und was eben die freie demokratische Lebensweise einem so abverlangt…
Meine Reise ist die Suche nach dem „Ich“, die suche nach verlorenen Träumen. Ich bin ein Kind dieser Welt und benötige keine langen Pläne. Ich stille nur meinen Lebensdurst, meine Sehnsucht nach Abenteuer und Gefahr, frei von Politik und Vorurteilen. Mein zu Hause ist wo ich gerade bin.

Ich glaube es ist nicht der kalte Wind in meinen Augen… es sind Tränen der Freiheit, der Freude endlich selbst zu bestimmen, den Daumen in den Wind zu halten und meine Mutter anrufen zu können und ihr sagen „Mama… ich lebe“

Moin, Moin Ihr lieben Leute!
Wir sind jetzt seit einem Monat und 8 Tagen auf unserer Weltreise für unbestimmte Zeit.
Nun melden wir uns schon direkt von unserer zweiten Station, Indonesien! Hier sind wir vor 9 Tagen gelandet und genießen nun endlich die dauernde Sonne mit einer frischen Brise hier auf Lombok!

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Endlich aus dem Hamsterrad ausbrechen

Moin ihr Lieben!
Heute könnt ihr das erste Mal von uns lesen. Wir sind Finn (noch 28) und Femke (25) aus Kiel. Uns gibt es als Paar nun seit Juni 2013. Seit unseren Flitterwochen im August 2016 steht fest: Wir werden alles hinter uns lassen, werden alles verkaufen, die Katzenkinder zunächst in andere, liebevolle Hände geben und davonziehen.

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