Archiv des Autors: Lasse Kroll

Über Lasse Kroll

Ich bin gebürtiger Kieler, 25 Jahre alt und studiere seit 2008 in Lüneburg. Nach meinem erfolgreich absolvierten Bachelorstudium in BWL und Politikwissenschaften stehe ich nun kurz vor meinem Masterabschluss in Staatswissenschaften. Reisen ist eine große Leidenschaft von mir und ich war bereits mehrmals für einen längeren Zeitraum im Ausland. 2012 habe ich eine Reise um die Welt unternommen, die ich ebenfalls via Blog und später in Form eines Taschenbuchs in Text und Bild dokumentiert habe. Darüber hinaus liegen mir kulturelle Veranstaltungen sehr am Herzen, sodass ich in Lüneburg das lunatic Festival betreut und in Kiel den MUDDI Markt zur Kieler Woche ins Leben gerufen habe. Über Fragen und Anregungen zu meinen Beiträgen freue ich mich jederzeit.

Nächste Station: Erleuchtung!

Pjöngjang, 1. April 2014

„Ausstieg in Fahrtrichtung links!“ übersetzt uns Herr Kim die Lautsprecher-Durchsage im Waggon. Wo auch sonst, scherze ich in Gedanken, „rechts“ wird er in diesem kommunistischen Musterstaat wohl kaum sein. Selbst eine Banalität wie U-Bahn fahren wird in Pjöngjang zur Attraktion erhoben und zugegebenermaßen ist es genau das – eine Attraktion.

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Fiktive Realität in Pjöngjang

Pjöngjang, 31. März 2014

Es ist noch früh. Fast kein Laut dringt zu uns herauf, nur dumpfe und verschwommene Klänge. Verschwommen ist auch die Sicht von hier oben. Ob Nebel oder Smog, ich weiß es nicht. Genauer gesagt, ich weiß eigentlich nichts über dieses Land und seine Menschen, über Pjöngjang.

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Abgekoppelt auf dem Weg nach Pjöngjang

Im Zug von Peking nach Pjöngjang, 29. und 30. März 2014

Die Chinesen sind überaus abergläubisch. Dieses Empfinden geht soweit, dass die Zahl 13 im öffentlichen Leben praktisch nicht existiert in China. Ist es also ein Wink des Schicksals, dass wir ausgerechnet in Waggon Nummer 13 von Peking in Richtung nordkoreanischer Grenze fahren?

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Neun Wochen in Asien

Berlin, Ende März 2014

Als ich vor meiner Abreise nach Peking Ende März im Kreis von Freunden und Bekannten meine jüngste Reiseroute skizziert habe, waren die Reaktionen recht einheitlich: „Was? Nordkorea? Kommt man da überhaupt rein?“ Ja, man kommt da tatsächlich rein. Und vielleicht viel wichtiger noch: Man kommt auch wieder heraus. Auch wenn Nordkorea natürlich alles andere als ein klassisches Reiseland ist, so wird es doch eine der spannendsten und intensivsten Auslandsaufenthalte meine Lebens gewesen sein.

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Himmlischer Frieden in China

Peking, 28. und 29. März 2014

Trotz der eigentlich unpassenden Jahreszeit weihnachtet es in Peking bereits oder immer noch, zumindest in musikalischer Weise. Während wir in unseren gemütlichen Sesseln versinken, den Cappuccino mit dem eingravierten „Milchschaumherz“ genießen und durch das blitzblanke Panoramafenster amüsiert das hektische Treiben auf der Straße verfolgen, plätschert schon seit geraumer Zeit ein Weihnachtsklassiker nach dem nächsten aus den Boxen.

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