Archiv des Autors: Nils Beckmann

Kontrastreiches Israel

Eine Woche bevor in Berlin die Parade zum Christopher Street Day startete, war in Tel Aviv ein ähnliches Event: die Tel Aviv Pride Parade. Mit rund 100 000 Besuchern eines der größten Events neben Berlin – und wichtigstes Ereignis der Tel Aviv Pride Week.

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Mit „Breaking the Silence“ nach Hebron

Israeli security forces hold a position during clashes with Palestinian stone throwers (unseen) following a protest on April 4, 2014 in the West Bank town of Hebron. AFP PHOTO / HAZEM BADER

Hebron: Israelische Sicherheitskräfte verteidigen ihren Posten gegen palästinensiche Steinewerfer während einer Protestaktion am 4. April 2014. Foto afp

Am letzten Freitag, dem 4. April 2014, bin ich zusammen mit einigen anderen Freiwilligen nach Hebron zu einer Tour von Breaking the Silence gefahren. Ursprünglich wollten wir eine Tour mit dieser Organisation während des politischen Seminars Ende April machen. Leider hat sich aber die Politik der Organisation geändert, auch für kleinere Gruppen eine Tour anzubieten. ( In den letzten Jahren haben die Freiwilligen von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste immer bei dem politischen Seminar eine Tour mit Breaking the Silence gemacht.)

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500 000 Charedim und ich – Großdemonstration der orthodoxen Juden in Jerusalem

Am letzten Sonntag, dem 2. März 2013, fand hier in Jerusalem die größte Demonstration statt, die bisher in meinem Leben erlebt habe. Ungefähr eine halbe Million orthodoxe Juden (Charedim) protestierten gegen die Pläne der Regierung Netanjahu, die vorsehen, dass auch orthodoxe Juden teilweise Wehrdienst oder alternativ einen Zivildienst leisten sollen.

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Ausflug zur Taufe an den Jordan

Am 19. Januar 2014 besuchte ich mit einer Gruppe eine Taufstelle am Fluss Jordan, an dem die orthodoxen Christen ein Tauffest gefeiert haben. Anschließend fuhren wir weiter zu einem griechisch-orthodoxen Kloster in der Nähe, um zu grillen.

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One day in Hebron

Am Samstag den 16. November 2013 bin ich mit Marieke, Max und Paul nach Hebron gefahren.
Hebron ist die zweitgrößte Stadt, nach Ostjerusalem, in der Westbank und hat rund 200000 Einwohner. Man fährt erst mit dem Bus 21 nach Bethlehem und steigt da dann in einen Bus um, der einen nach Hebron fährt. Allerdings muss man wissen, wo dieser Bus abfährt, sonst findet man ihn nie. Er ist ungekennzeichnet und hat auch keinen festen Fahrplan. Dafür kann man aber fast umsonst fahren, die Fahrt kostete nur 6 NIS (1,50 Euro) und dauerte eine Stunde. Schon im Bus wurde wir kritisch beäugt, da wir offensichtlich aus der Westlichen Hemisphäre stammen.

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Am Toten Meer

Am 19.10.2013 bin ich mit David und Naomi zum Toten Meer zum „Kibbuz Ein Gedi“ gefahren. Früh morgens sind wir gemeinsam mit einem Taxi zum Damaskus Gate gefahren. Dort fahren die Arabischen Busse los. Wir wollten mit so einem nach Ein Gedi fahren, da am Samstag (es ist Sabbat) keine Busse der Egged fahren, der größten Busgesellschaft in Israel.

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Auf dem Mahana Yehuda Markt

Gestern Abend waren gemeinsam mit allen anderen Israel-Freiwilligen auf dem Mahana Yehuda Markt in der Jerusalemer Neustadt.

Dort werden, wie man sich das für einen orientalischen Markt vorstellt, lautstark Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Brot, Kleidung, Drogerieartikel, Kuchen, Souvenirs, uns unbekannte Gewürze und vieles andere zu kauen. Lautstark preisen die Händler ihre Ware an und feilschen um die besten Preise.Nicht zu beschreiben, sind viele interessanten, frischen Gerüche von Gewürzen, frisch gebackenen Brot und Tee, der serviert wird.

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